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Bist Du ein Unternehmertyp?

Unternehmertyp V

 

Manche Leute glauben, als UnternehmerIn werde man geboren – oder nicht. Sie glauben, man könne sowas nicht lernen, sondern bringe es mit seinen Genen einfach mit. Wenn ihr mich fragt: so ein Blödsinn! Jeder kann lernen, Unternehmer zu sein!

Jeder kann Unternehmer sein

Ich bin überzeugt, dass man lernen kann, UnternehmerIn zu sein. Man kann in eine Rolle hineinwachsen und sich den Herausforderungen stellen, die auf einen zukommen. Durch stetes Lernen reift man an der Aufgabe und wird schliesslich zu einer guten Unternehmerin.

Es gibt eine Eigenschaft, die aber ganz viel hilft auf dem Weg zur Unternehmerin: ein starker Wille! Ein starker Wille ist das, was einen durch schwierige Phasen treibt. Er lässt einen nach einem Arbeitstag die halbe Nacht am Konzept schreiben. Und nach Lösungen suchen, wo es auf den ersten Blick keine Lösung gibt. Ein starker Wille lässt einen die Müdigkeit vergessen, die nach einer 60 Stunden Woche spürbar ist.

Alles andere lässt sich lernen oder organisieren.

Wir stehen uns selbst im Weg

Meistens scheitern wir nicht an der Aufgabe selbst oder an den äusseren Bedingungen wie den gesetzlichen Bestimmungen. Sondern an uns selbst. Wir haben 1’000 Gründe, weshalb es genau bei uns nicht funktioniert.

Aber ich habe keine Führungserfahrung!

Es gibt Kantone, die eine Führungsausbildung für die Gründung einer Kita voraussetzen. Falls diese zum Zeitpunkt der Planung noch nicht vorhanden ist, kann im Gespräch mit den Behörden ein Zeitrahmen festgelegt werden, innerhalb welchem die Führungsausbildung erworben wird. Wenn keine Ausbildung zum Führen von Mitarbeitern vorausgesetzt wird, würde ich mir keine Sorgen machen. Sehr wahrscheinlich wird Dein Team nicht von heute auf morgen 5 und mehr Personen zählen, sondern wird sich langsam entwickeln. Du wirst in die Führungsrolle hineinwachsen und dabei aus Deinen Erfahrungen und allenfalls aus Fehlern lernen.

Aber ich habe kein Geld!

Finde als erstes heraus, wieviel Geld Du brauchst. Du brauchst Anfangsinvestitionen zu tätigen, damit Du alle Behördenauflagen erfüllst und Deine Kita einrichten kannst. Dann hast Du aber der Eröffnung laufende Kosten, die Du decken musst. Aber der Eröffnung wirst Du zunehmend immer mehr Kunden haben, sodass Deine Einnahmen steigen. Sobald Deine Einnahmen grösser sind als Deine Ausgaben, machst Du Gewinn. Ab dann kannst Du beginnen, Schulden zurückzuzahlen. Vergiss nicht, allfällige Subventionen aus Deiner Gemeinde und/oder aus dem Anschubfinanzierungsprogramm des Bundes mit einzurechnen.

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Aber ich traue mich nicht!

Der Schritt in die Selbständigkeit braucht Mut. Denn die Verantwortung über Dein Unternehmen und Deine Mitarbeiter liegt dann bei Dir. Wenn Du eine Kita gründest, wirst Du mit der Unsicherheit leben müssen, die alle Gründer teilen: es wird sich erst zu einem späteren Zeitpunkt herausstellen, ob Du Erfolg hast oder nicht. Diese Unsicherheit löst Ängste aus. Die gute Nachricht ist: es gibt Möglichkeiten, das Risiko eines Misserfolges zu verringern und die Chancen eines Erfolges zu erhöhen. Entscheiden, ob Du den Sprung ins kalte Wasser wagen willst oder nicht, entscheidest aber am Schluss Du selbst.

Aber ich weiss nicht, ob in meiner Gemeinde eine Nachfrage nach Krippenplätzen besteht!

Hier lohnt es sich, genau hin zu schauen. Eine Online-Recherche wird rasch zeigen, wieviele Krippen in Deiner Gemeinde bereits existieren. Bei der kantonalen Bewilligungsbehörde wirst Du erfahren, wieviele Krippenplätze in den vergangenen 24 Monaten geschaffen wurden und wieviele zur Zeit geplant sind. Die Behörde ist auch darüber informiert, wie es den Betrieben wirtschaftlich geht und kann daraus allenfalls abschätzen, ob eine Nachfrage nach zusätzlichen Plätzen besteht. So erhältst Du einige Hinweise bei der Evaluation, an welchem Standort Du Deine Kita gründen willst.

Aber ich will nicht für den Rest meines Lebens 60 Stunden pro Woche arbeiten!

Hand auf’s Herz: wer will das schon? Das kann definitiv nicht das Ziel sein. Aber in den ersten 12 – 24 Monaten während dem Aufbau bist Du wahrscheinlich froh, wenn Du nicht ein ganzes Team bezahlen musst. Also wirst Du viel von Deiner eigenen Zeit einbringen. Daneben musst Du noch alle anderen Aufgaben bewältigen, für die Du als Kita-GründerIn verantwortlich bist. Aus diesem Grund wirst Du zu Beginn wahrscheinlich sehr viel Zeit in Dein Unternehmen investieren. Wenn sich Dein Kundenstamm langsam vergrössert und Dein Team auch, hast Du mehr Freiheit, Deine Zeit einzuteilen. Was aber bei Dir bleibt, ist die Verantwortung. Die trägst Du mit Dir herum, auch wenn Du nicht am Arbeiten bist.

Aber ich habe keine Ausbildung!

Ok, dann mach sie. Oder stelle Jemanden ein, der sie hat. Falls Du gar nicht selbst in der Betreuung aktiv sein willst, geht das auch.

Just Do It

Grundsätzlich geht es mir darum, aufzuzeigen, dass eine Kita-Gründung machbar ist. Beginne einfach mit der Planung. je mehr Du Dich selbst einbringen und verwirklichen kannst, desto überzeugter und selbstbewusster wirst Du selbst von Deinem Vorhaben sein. Dadurch wirst Du das Gelingen weniger von externen Einflussfaktoren wie Glück, Zufall oder Chancen abhängig machen, sondern siehst, dass Erfolg erarbeitet werden kann. 

Auch Du kannst UnternehmerIn sein. Auch Du kannst eine Kita gründen. Leg los!

Hast Du Fragen oder Anregungen? Dann schreib mir eine Email, WhatsApp oder kontaktiere mich via facebook.

 

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